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 Unser iPad-Projekt

Vor reichlich zweiCids ipad Jahren bekamen wir von Markus Kuschela, dem CidS!-Geschäftsführer (CidS! - Computer in die Schulen) das Angebot, die Schüler einer 7.Klasse mit iPads auszustatten, um die Unterrichtstauglichkeit dieser Geräte zu testen.


Wie sinnvoll und hilfreich können Computer in der Schule sein? Kann ein Kind mit Hilfe dieser Technik schneller, leichter, individueller, eindrucksvoller lernen? Wie verändern Computer die Arbeit des Lehrers?

Computer gehören schon lange zum Schulalltag, diese Fragen sind Jahrzehnte alt, sie werden jedoch mit jeder Gerätegeneration neu gestellt, die Antworten fallen sehr widersprüchlich und interessenbezogen aus. Oft verhindern technische Probleme und/oder Geldmangel eine sachliche, befriedigende Einschätzung.
CidS! bietet uns traumhafte Bedingungen für das Projekt: absolute inhaltliche Eigenständigkeit, ein separates WLAN, die Möglichkeit Beamer und Drucker in den Gerätepark einzubinden, individuelle Schulungen, Austausch defekter Geräte usw. Kinder, Eltern und Lehrer waren neugierig.
Die iPad-Kinder kommen nun ins 9. Schuljahr, dennoch befinden wir uns noch immer in der Anfangsphase des Projektes. Für die Kinder ist der Umgang mit den Geräten über weite Strecken Routine geworden, als Unterhaltungsgerät in der Freizeit möchten sie das iPad ohnehin nicht missen, aber auch kleine Präsentationen, das Aufzeichnen von Interviews, digitale Notizen, das Führen eines elektronischen Hefters, die Nutzung und sogar elementare Programmierung kleiner CAS-fähiger Mathe-Apps sind Aufgaben, die die meisten von ihnen bewältigen. Natürlich haben alle mittlerweile bemerkt: Auch in der digitalen Welt bleibt das Lernen anstrengend.

Den Lehrern fällt die Arbeit mit dem schicken Werkzeug meist schwerer. Der Umstieg aus der Windows-Welt ist schwieriger als angenommen, die liebgewonnenen Flash-Animationen sind nicht einsetzbar, das attraktive, mehrfach angekündigte digitale Lehrbuch existiert noch immer nicht, in der täglich wachsenden Zahl unzähliger Apps didaktisch wertvolles zu finden, kostet Zeit und Geduld, nach wie vor gehören nervenraubende Verbindungsprobleme zum Alltag.

Aber: Die Neugier ist geblieben und das Probieren neuer Wege macht einfach eine Menge Spass.

P. Leukert, Mathematiklehrer