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Geschichte

Bericht zur Rom-Reise vom 17. - 21.09.2012

Rom-
„Liebe auf den ersten Blick“

SV100181 Kollosseum I   

Eine chaotische, lebendige und liebenswerte Stadt, klingt doch irgendwie nach unserer Schule, aber so empfanden wir Rom vom ersten Moment an.

Auch wenn das Frühstück allmorgendlich spärlich ausfiel, hatten wir am Hotel nichts auszusetzen, vielleicht auch, weil wir dort kaum Zeit verbracht haben. Schuld daran ist die Geschichte Roms.
In der Antike war sie die Hauptstadt, in der Epoche des Barrocks spielte sie eine wichtige Rolle in Goethes Leben und bis heute liegt mitten in im Zentrum ein unabhängiger Staat, der Vatikan. Es ist der Sitz des Papstes, logischerweise ein wichtiger Ort für jeden Katholiken.

       IMG 0690 Span. Treppe I              SV100186 Gladiator I

Durch das moderne Zeitalter des Internets, haben wir uns alle auf unsere Fach-Vorträge gut vorbereitet und selbstverständlich schon vorher geschaut, wie die einzelnen Monumente ausschauen, aber erst in der Realität haben sie uns umgehauen.

Im Forum Romanum oder Kolosseum, spürte man förmlich die Vergangenheit, konnte sich bei den Referaten kaum vorstellen wie genial die Menschen damals schon waren. Der Grund weshalb das Pantheon für so besonders gehalten wird, erlebten wir erst im Innern. Menschen aus aller Welt reisen oft nach Rom, um nur einmal den Papst zu sehen und auch wir hatten eine Audienz beim Oberhaupt der katholischen Christenheit. Er wird verehrt wie ein Popstar und streng bewacht wie der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, kein Wunder, dass die Sicherheitskontrollen denen am Flughafen glichen.

Der Petersdom, die Mutter aller katholischen Kirchen ist ein prachtvolles Bauwerk, beim Rundgang spürte man förmlich die Liebe der Künstler für jedes Detail.

Nicht zu vergessen, wenn man den Vatikan besuchen will, muss man seine Schultern bedecken und knielange Hosen tragen, aus dem einfachen Grund, dass man dem Glauben nicht respektlos gegenüber tritt oder gar aus Versehen einen der Kirchenangehörigen reizen sollte. So ganz nebenbei liegt im Vatikan die Geburtenrate bei 0,00 %. Wir hatten Glück, dass es an diesem Tag nicht allzu heiß war. Bemerkbar machte sich die längere Kleidung aber doch als wir schweißgebadet, nach 500 Stufen, oben in der Kuppel des Petersdoms angelangt waren. Auch wenn es sehr anstrengend war, gelohnt hat es sich allemal für diesen Ausblick über Rom, den wir dort geboten bekamen.

Wie kleine Detektive durften wir uns sogar fühlen, als wir den Spuren Goethes folgten. Künstler der heutigen Zeit mit ihren Werken und prachtvolle Bauten aus dem Barrock treffen aufeinander an der Piazza Navona. Überall trafen wir auf großartige Kunstwerke neben herrlichen Brunnen, überall Orte, die   die von bemerkenswerter Schöpferkraft zeugen. Um auch wirklich alle Kriterien eines Touristen in Rom zu erfüllen, warfen wir Geld in die ästhetisch errichtete Fontana die Trevi.
Über müde Beine hat sich jeder beschwert, denn soviel wir jeden Tag erlaufen und besichtigt haben, würde keiner bei einem privaten Besuch in Rom bewältigen. Deshalb sahen Herr Fleischer und Frau Kürbiß-Waurick auch ein, dass wir uns den vorletzten Tag am Strand mehr als verdient hatten.

Und so schnell die Reise begnonnen hatte, war sie auch schon vorbei. Wenn wir gekonnt hätten, wären wir alle am liebsten in Rom geblieben, nicht nur weil wir eine erstaunliche Stadt wieder verlassen mussten, sondern weil wir auch wunderbares sonniges Wetter genießen durften.

Ich kann nur jedem empfehlen, dem sich die Möglichkeit bietet, eine Kursfahrt mit der Schule nach Rom zu machen. Es ist wirklich ein Erlebnis für das Leben.

 

Ich bedanke mich ihm Namen der Schüler, die mit in Rom waren, bei Frau Kürbis-Waurick und
Herr Fleischer für diese unvergessliche Reise.

Katrin Wojtecki 13. Jahrgang