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Poelchau - Oberschule

Unsere Schule trägt seit 2006 den Titel Eliteschule des Sports. In zehn verschiedenen Sportarten findet leistungssportliches Training innerhalb des Stundenplanes unserer Schülerinnen und Schüler statt.

,,Weltmeister werden und die Schule schaffen."
[Richartz & Brettschneider 1996]

Eine Eliteschule des Sports ist eine Fördereinrichtung, die im kooperativen Verbund von Leistungssport, Schule und Wohnen Bedingungen gewährleistet, damit talentierte Nachwuchsathleten sich auf künftige Spitzenleistungen im Sport bei Wahrung ihrer schulischen Bildungschancen vorbereiten können."

Bundeskonferenz der Eliteschulen des Sports, Leipzig 2002

Eliteschulen des Sports sind Verbundsysteme aus Schule, Wohnen und Sport, die sportlich Talentierte unter dem Leitsatz "Weltmeister werden und den Schulabschluss schaffen" fördern. Sie koordinieren die "duale Karriere" der künftigen Spitzenathleten, die parallele schulische Bildung und sportliche Ausbildung, so, dass keiner der beiden Bereiche vernachlässigt wird.

Die Sportler und Sportlerinnen werden in eigens eingerichteten Sportlerklassen unterrichtet. Schule und Training werden eng aufeinander abgestimmt, so dass die Schüler ihre Zeit bestens ausnutzen können.

Der Titel "Eliteschule des Sports" wird durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) im Vierjahresrhythmus, auch "olympischer Zyklus" genannt, vergeben.

Mehr Informationen zu den Elitenschulen des Sports gibt es hier.

Quelle: u.a DOSB

Qualitätskriterien & Anforderungen an die Eliteschulen des Sports

Die Eliteschulen des Sports (EdS) haben sich seit ihrer Einführung Anfang der 90er Jahre zu unverzichtbaren Förder- und Unterstützungseinrichtungen für den Nachwuchsleistungssport in Deutschland entwickelt. Das Nebeneinander von sportlicher und schulischer Förderung bei einer hohen Qualität der einzelnen Bausteine zeichnet die Einrichtungen aus.

Um dieses Prädikat des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu erhalten, muss ein Standort folgende 6 Kriterien erfüllen, die der Arbeitskreis EdS festschreibt.

1. Bedingungen für die sportliche Ausbildung: Dazu zählen funktionierende leistungsstarke Trainingsgruppen, hochwertige und flexibel verfügbare Trainingsstätten und die Betreuung durch qualifizierte Trainer

2. Koordination und Management der Zeitbudgets: Dazu sind die enge räumliche Bündelung von Trainingsstätte, Schule und Wohnraum sowie die auf den jugendlichen Leistungssportler zugeschnittene zeitliche Flexibilisierung von Schul- und Trainingsabläufen und deren Verzahnung erforderlich.

3. Regionale und überregionale Wirkungsmöglichkeiten: Die Aufnahme an die Eliteschulen des Sports wird grundsätzlich sportlichen Talenten aus allen Bundesländern angeboten, ohne dass dafür ein Vereinswechsel notwendig ist.

4. Abstimmungs- und Organisationsstruktur: Ein Leistungssport-Koordinator stimmt an der Schule die schulischen und sportlichen Anforderungen miteinander ab und übernimmt die Beratung für Sportler, Eltern sowie Lehr- und Trainingspersonal.

5. Pädagogische Gesamtkonzeptionen unter leistungssportlichen Gesichtspunkten: Der Gedanke des Fairplay, die Zielvorstellung des "mündigen Athleten" und Maßnahmen zur Dopingprävention werden in der Leistungsgemeinschaft deutlich nach innen gelebt und nach außen vertreten.

6. Sportliche und bildungsbezogene Erfolge: Diese spiegeln sich insbesondere in Kaderqualifizierungen und Erfolgen in den Nationalmannschaften beziehungsweise in erfolgreichen Schulabschlüssen wider.

Die Qualitätskriterien der Eliteschulen des Sports wurden ab dem Jahr 2007 überarbeitet. Im Rahmen der DOSB-Präsidiumssitzung am 17. Dezember 2009 wurde der Weiterentwicklung zugestimmt.

Der Arbeitskreis EdS kümmert sich des weiteren um die Überprüfung und Bewertung im Olympiazyklus. Das Prädikat „Eliteschule des Sports" wird anschließend durch den DOSB verliehen, bestätigt oder gegebenenfalls aberkannt.

Quelle: u.a DOSB/ Qualitätskriterien